Navigation

Themen

Presseberichte

SPD-Kreisvorstand für sechsspurige A 3

Osterhofen 26. April 2016 – Deggendorfer Zeitung

Nachbesserungen beim Bundesverkehrswegeplan und Parität in der Sozialversicherung gefordert

Bild I
Osterhofen. Heftige Kritik an der Neuauflage des Bundesverkehrswegeplanes hat der SPD-Kreisverband Deggendorf in einer der Vorstandssitzung im Gasthof Gerstl geübt.

Kreisvorsitzender Ewald Straßer monierte, dass ein sechsspuriger Ausbau der A3 lediglich zwischen Regensburg und Rosenhof vorgesehen ist. „Hier wird die A 3 von weniger als 50 000 Fahrzeugen am Tag befahren, zwischen Deggendorf und Hengersberg sind täglich 53 000 Fahrzeuge unterwegs. Nicht nachvollziehbar ist, dass ein stärker belasteter Abschnitt nicht ausgebaut wird.“

Den Aussagen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt noch im März 2016, dass vom Bundesverkehrswegeplan 2030 besonders Bayern profitiere, kann die SPD nichts abgewinnen. „Niederbayern scheint hier außen vor zu sein“, stellten Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl und Kreisrat Straßer fest. Ebenso wichtig sei der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Plattling – Landshut, ist sich die SPD-Kreisvorstandschaft einig. „Die Bahnanbindung ist auf dem Stand wie vor 100 Jahren. Auch hier sind Nachbesserungen notwendig“, betonte Straßer.

In ihrem Bericht zur Bundespolitik referierte MdB Rita Hagl-Kehl zu den Themen sozialer Wohnungsbau und Mietpreisbremse. „Wir haben viele Dinge auf den Weg gebracht, auf die wir als SPD stolz sein können. Hier sind der Mindestlohn, die Mietpreisbremse oder auch die Rente mit 63 zu nennen“, so Rita Hagl-Kehl. MdL Johanna Werner-Muggendorfer berichtete aus der Arbeit im Bayerischen Landtag. Insbesondere Themen wie Inklusion, erneuerbare Energien und Elektromobilität oder die Unterstützung der Frauenhäuser in Bayern sind Schwerpunkte der Abgeordneten.

Straßer forderte abschließend, die paritätische, also hälftige Finanzierung durch Versicherte und ihre Arbeitgeber wieder einzuführen. Die Arbeitgeberbeiträge blieben konstant bei 7,3 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens, während Beschäftigte und Rentner die Mehrkosten des Gesundheitssystems allein zu finanzieren hätten. Inzwischen habe man Zusatzbeiträge von durchschnittlich 1,1 Prozent, Tendenz steigend. Bei einem mittleren Brutto-Einkommen von 3600 Euro seien das rund 40 Euro Mehrbelastung monatlich. „Die Parität war früher ein traditionelles Merkmal der deutschen Sozialversicherungen. Für die gesetzliche Krankenversicherung gilt das schon lange nicht mehr“, führte Straßer aus. „Seit mehr als zehn Jahren zahlen Beschäftigte und Rentner einen höheren Beitragsanteil als die Arbeitgeber. Zunächst wurde ein Sonderbeitrag der Versicherten von 0,9 Prozent eingeführt, später pauschale Zusatzbeiträge. Angeblich, um die Arbeitgeber zu entlasten und Beschäftigung zu sichern. Nachgewiesen wurde das nie.“ 2. Bürgermeister Thomas Etschmann dankte in seinem Grußwort, dass der Kreisvorstand Osterhofen als Sitzungsort gewählt hat.oz 

Unser Kreisvorsitzender : E-Wald auf Infotour :-)

PNP Deggendorf 29.09.2015

 

eCarsharing und Elektromobilität am Hengersberger Marktplatz

E-Wald

Hengersberg. Seit Juli dieses Jahres ist an der Ladestation an der Passauer Straße (gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus) ein Elektroauto stationiert. Hengersberg ist zwischen Pocking und Cham einer von rund 100 eCarsharing-Standorten mit einer Flotte von über 200 Elektroautos, die von Bürgern, Unternehmen, Behörden usw. stunden- oder tageweise genutzt oder über kostengünstige Langzeitverträge gemietet werden können.

Das Rundum-Sorglos-Paket beinhaltet Service, Versicherung, Reifen und kostenloses Laden an jeder der 150 E-Wald-Ladestationen. In der Region ist eine flächendeckende Versorgung an E-Wald-Park- und Ladestationen garantiert. In Hengersberg läuft das eCarsharing noch zögernd an, erklärt Stefan Eckmüller vom Markt Hengersberg, der für die Vertriebsstelle des Elektroautos, eines Nissan Leaf, zuständig ist. Erster Nutzer in Hengersberg war Marktrat Ewald Straßer, der überzeugt ist, dass sich die Elektromobilität und das eCarsharing auf kurz oder lang flächendeckend durchsetzen werden.

Zur Mobilität erklärt Straßer, dass jedes E-Wald-Fahrzeug über einen eigenen Tankchip verfügt, mit dem man an allen Ladestationen gratis „tanken“ kann. Weil sich viele Interessierte noch mit zahlreichen Fragen rund um die Elektromobilität beschäftigen, startete E-Wald eine Roadtour zu einigen eCarsharing-Standorten, um Bürger aus erster Hand über das Thema E-Wald zu informieren. Eine dieser Roadtour-Stationen ist am heutigen Dienstag Hengersberg. Ab 11 Uhr kann man sich auf dem Marktplatz über das eCarsharing und die Elektromobilität informieren. Zudem bietet E-Wald an diesem Tag die Möglichkeit einer Gratisanmeldung für das E-Wald eCarsharing, mit der man Elektrofahrzeuge an über 100 Stationen mieten und testen kann.fr

Abschied nach 25 Jahren

PNP Deggendofer Zeitung Seebach Pancur

Ewald Straßer bleibt SPD-Kreisvorsitzender

PNP 28.04.2015

Neuwahlen bestätigen Vorstandschaft im Amt – Kritik an Koalitionspartner: Mindestlohn ist Erfolgsprojekt

JHV201415

Osterhofen. Mit der Wiederwahl ihrer Vorstandschaft setzen die Genossen im Landkreis auf Bewährtes und fordern auf, dem Einsatz für der Menschen Grundwerte zum Leben treu zu bleiben.
Der SPD-Kreisverband hat sich am Samstag im Gasthaus Gerstl zur Jahreshauptversammlung getroffen. Kritik am Koalitionspartner übten dabei MdB Rita Hagl-Kehl und ihre Vorgängerin im Bundestag Bruni Irber in Bezug auf den Mindestlohn. Unangebracht sei das Hick-Hack um die Einführung, über die in Ausschüssen und Gremien umfangreich beraten, die mit dem Koalitionspartner abgestimmt und dem Gesetzgeber zur Vorlage gebracht worden sei. Nach dem Inkrafttreten versuche man nun mit Störfeuer, das SPD-Erfolgsprojekt zu torpedieren. Der Versuch, den Gesetzentwurf zu kippen, sei nutzlos und zeige, in wie weit das soziale Gewissen der Unternehmen für den Arbeitnehmer reiche, um gerechte eine Entlohnung und Rente zu gewähren, argumentierte Hagl-Kehl.
Kreisvorsitzender Ewald Straßer hieß die gut besuchte Kreisversammlung und ihre Ehrengäste willkommen. Mit einer Gedenkminute gedachten die Delegierten ihrer verstorbenen Mitgliedschaft bevor Osterhofens 2. Bürgermeister und SPD-Ortsvorsitzender Thomas Etschmann mit Daten, Planungen und Vorhaben aus der Kommune aufwartete. Positive Betrachtung schenkte er der 100 Tage Mindestlohn-Einführung, die keine steigende Arbeitslosigkeit wie von der Koalition angeführt mit sich brachte, sondern für etwas mehr Gerechtigkeit sorge. Aberwitzig aber sei die unsägliche Flüchtlingsgeschichte, die sich die EU in ihren Beschlüssen leiste und daher mit Negativmeinungen überschüttet werde.
Stellvertretender Landrat Eugen Gegenfurtner schloss sich der Meinung von Etschmann an und beschränkte sich in seinem Grußwort auf die „Fair Future Benefizveranstaltung“ am Robert Koch Gymnasium, bei der die SPD Fraktion als stärkstes politisches Gebilde zugegen war und den Schulen im Landkreis Gehör schenkte. Kreistagsfraktionssprecher Bernhard Feuerecker sprach den Haushalt im Kreis-Finanzplan an, dessen Maßnahmen von der Kreisumlage getragen, von den Gemeinden jedoch nur bedingt der finanziellen Beanspruchung zugeführt werden sollen.
MdB Rita Hagl-Kehls Ausführungen befassten sich mit nötigen Verkehrsanbindungen und deren Ausbau in Niederbayern, der Verbesserung der ländlichen Infrastruktur und seiner Landwirtschaft, die der Landflucht Einhalt gewähren soll. Ein besonderer Appell erging hierbei an das soziale Gewissen in BRD und EU: Die Abgeordnete forderte ein Umdenken in den Flüchtlingsfragen, um das Gesellschaftsproblem verträglich zu lösen. Erinnern sollte man sich hierbei an die Flüchtlingsströme nach dem 2. Weltkrieg, als Millionen Menschen im Land integriert wurden und am Aufbau des Landes maßgeblichen Anteil hatten. Zudem braucht die Überalterung der BRD junge Menschen für die Zukunft.
Kassier Robert Kröll gab Auskunft über die Kreiskassenlage der SPD. Diese befanden die Revisoren für in Ordnung, worauf Entlastung erteilt wurde. Die Leitung der Neuwahlen übernahm Christine Schrock. Sie konnte nach erfolgter Abstimmung folgende Kreisvorstandschaft benennen: 1. Vorsitzender Ewald Straßer. Er wird von Bernhard Feuerecker und Inge Slowik vertreten. Die Kasse führt Robert Kröll, das Schriftliche erledigt Inge Slowik.
Zu Beisitzern wurden Richard Anzenberger, Edith Auerhammer-Bergs, Michael Baumgartner, Eugen Gegenfurtner, Willi Haban, Franz Heitzer, Bruni Irber, Ludwig Kandler jun, Sabine Liebhaber, Matthias Meier, Thomas Müller, Franz Ninding, Herbert Petrilak-Weissfeld, Erich Schmidt, Dr. Roman Staudinger, Gerhard Weber, Waltraud Wenig und Peter Wolf berufen. Die Arbeitsgemeinschaften ASF führen Inge Slowik, 60plus Ambros Pronold. Revisoren sind Johann Irber und Jochen Seidl. – as

SPD-Abgeordnete wollen bei Hochwasserschutz vermitteln

PNP Deggendorf Land 27.08.2014

Besprechung mit Betroffenen in Winzer – Anlieger fordern Variante 1 des Planfeststellungsverfahrens

Winzer SPD

Winzer. Die SPD-Abgeordneten MdB Rita Hagl-Kehl, MdL Bernhard Roos und Kreisvorsitzender Ewald Strasser haben sich in Winzer mit Betroffenen besprochen, die einen unzureichenden Ausbau des Hochwasserschutzes beklagen.
SPD-Marktrat Walter Kühbeck schilderte im Gasthaus „Zur Post“ die Situation und stellte folgende Fragen in den Raum: „Warum wurden eigentlich nicht alle vier Trassen dem Marktrat vorgestellt? Warum wurde die Einsicht für die Betroffenen in die drei Ordner zurückgehalten? Warum wurde der Beschluss während der Auslegung des Planfeststellungsverfahrens vollzogen?“ Bei der Besprechung wurde manchem klar, dass Variante 1 die bürgerfreundlichste Variante gewesen wäre, die den 100-jährlichen Hochwasserschutz bis zum Sportplatz gewährleistet hätte. Die Teilnehmer erinnerten sich an Zitate von Politikern wie „Der Hochwasserschutz gehört zu den elementaren Aufgaben des Staates zur Sicherung der menschlichen Daseinsvorsorge.“ Damit wurde auch ein Auszug aus dem Hochwasserschutzgesetz aus dem Jahr 2005 aufgegriffen: „Schadensvorsorge ist besser als Schadensbeseitigung.“ Die SPD zitierte auch aus dem Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP): „Die Risiken durch Hochwasser sollen soweit als möglich verringert werden. Hierzu sollen die natürliche Rückhalte- und Speicherfähigkeit der Landschaft erhalten und verbessert, Rückhalteräume an Gewässern freigehalten sowie Siedlungen vor einem 100-jährlichen Hochwasser geschützt werden. Bestehende Siedlungen können mit den vorgenannten Maßnahmen nicht immer ausreichend vor Hochwasser geschützt werden. Es sind deshalb zusätzlich technische Maßnahmen wie Deiche und Mauern erforderlich, die vor einem statistisch einmal in 100 Jahren zu erwartenden Hochwasser schützen.“ Ein Zuhörer fasste zusammen: „Warum gilt das nicht auch für die Bereiche Donaumühle, Vorstadt und Donaulände? Sie liegen doch innerhalb des Ortsschildes?“
Die Betroffenen sorgen sich, dass nach Beendigung des Planfeststellungsverfahrens das Verfahren rechtswirksam wird und die Pläne nicht mehr geändert werden können, so die negative Einschätzung zu zusätzlichen Maßnahmen von Seiten der Wasserwirtschaft. Doch die versammelten Betroffenen fordern ohnehin kein weiteres Planungsfeststellungsverfahren, sondern die Variante 1 des Verfahrens.
Den Betroffenen ist immer noch unklar, nach welchen Werten die wirtschaftliche Berechnung durchgeführt wird. MdL Roos sprach davon, dass man in Passau über eine höhere Bemessungsgrundlage als ein 200-jährliches Hochwasser im Gespräch sei.
Die Beteiligten schauten sich die Situation auch an Ort und Stelle an. Die Abgeordneten nahmen Fragen und Impulse zur Kenntnis und sagten ihre Unterstützung zu. Eingefädelt hatte das Gespräch mit den Abgeordneten Peter Wolf, Mitglied des SPD-Ortsvereins. – dz

Damit uns das Wasser nicht wieder bis zum Hals steht

Osterhofener Zeitung 08.08.2014

SPD-Abgeordnete wollen schnellen Hochwasserschutz realisiert sehen

Strasser_Mueller_Roos_Kroell_Osterhofen_01klein

Ewald Straßer, Ruth Müller, Bernhard Roos, Robert Kröll

Am idyllisch an der Donau gelegenen Biergarten in Osterhofen/Mühlham trafen sich die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Bernhard Roos (Passau) und Ruth Müller (Landshut) mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Ewald Straßer (Markt- und Kreisrat aus Hengersberg) und dem SPD-Stadtrat Robert Kröll aus Osterhofen, um ein Jahr nach der Flutkatastrophe die Auswirkungen des Hochwassers und vor allem die bevorstehenden Schutzmaßnahmen zu besprechen.
Robert Kröll, der als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Haardorf beim Juni-Hochwasser 2013 vor Ort aktiv mit dabei war, zeigte den beiden Landtagsabgeordneten, wie hoch das Wasser damals gestanden habe. Und Ewald Straßer ergänzt: „Unsere niederbayerische Heimat ist mit der Donau verbunden. Die Menschen hier leben am und mit dem Fluß. Ein zügiger Ausbau des Hochwasserschutzes über die kommunalen Grenzen hinweg ist dringend erforderlich“. Im Übrigen stellt sich der Kreisvorsitzende an die Seite der Bürger, die um Fristverlängerung für eine Umrüstung der Ölheizungen gebeten haben, damit die noch im Frühjahr 2014 gefüllten Tanks entleert sind.

Die Donau wird in Niederbayern von zahlreichen Nebenflüssen gespeist, bis sie im Landkreis Deggendorf ankommt und führt so naturgemäß mehr Wasser mit sich, was bei Starkregenereignissen oder Schneeschmelze dann zu Hochwassersituationen führt. „Eine Begradigung der Donau würde dies noch zusätzlich beschleunigen“, befürchtet Kreisvorsitzender Ewald Straßer und hofft deshalb, dass das Wort von Horst Seehofer gilt, der sich – entgegen der CSU-Linie – für einen „sanften Donauausbau“ ausgesprochen hat.
Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die sich auch von der Situation in Parkstetten im Landkreis Straubing ein Bild gemacht hat, betont, dass nun über kommunale Grenzen hinweg ein zügiger Ausbau des Hochwasserschutzes erfolgen muss. Dazu gehören auch Polder und Deichrückverlegungen entlang der Donau. Die Geldmittel müssen zügig fließen, damit die Verbesserungsmaßnahmen für den Hochwasserschutz innerhalb weniger Jahre realisiert werden können, waren sich die beiden Abgeordneten Ruth Müller und Bernhard Roos einig. Die niederbayerischen Landtagsabgeordneten der SPD werden einen entsprechenden Antrag im Bayerischen Landtag einbringen, der ein schnelles und effektives Handeln zum Ziel hat. Der Passauer Landtagsabgeordnete Bernhard Roos berichtete über die Hochwasserschutzmaßnahmen in seiner Heimatstadt, die im vergangenen Jahr mehrere Tage unter Wasser stand. Ähnlich wie in Bogen sind die Trinkwasserbrunnen der Stadt Passau im Poldergebiet. Deshalb will die SPD erreichen, dass ausreichend Finanzmittel für eine Ertüchtigung von Trinkwasserbrunnen und Kläranlagen bereit gestellt werden. „Trinkwasser ist unser höchstes Gut – das muss geschützt werden“, so Bernhard Roos. Und Trinkwasserbrunnen in Poldergebieten benötigen eben besondere Schutzmaßnahmen.

SPD verabschiedet verdiente Kreisräte

Osterhofener Zeitung 10.07.2014

Dank an Ambros Pronold und Ludwig Kandler bei Fraktionstreffen im Vilstal

Verabschiedung Kreisräte II

Galgweis. Im Rahmen einer Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion am Sonntag im Landgasthof Hötzl hat Bürgermeister Bernhard Feuerecker aus Künzing als Fraktionssprecher die ausgeschiedenen Kreistagsmitglieder Ludwig Kandler und Ambros Pronold verabschiedet. Besonders begrüßte Feuerecker in dieser Runde den Landesvorsitzenden der Bayern-SPD und parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold, 3. Landrat Eugen Gegenfurtner, Bürgermeister Josef Streicher, 2. Bürgermeister Thomas Etschmann sowie Kreisvorsitzenden Ewald Straßer.
In seiner Dankesrede erinnerte Feuerecker an die jahrzehntelange Mitarbeit von Ludwig Kandler und Ambros Pronold im Kreistag des Landkreises Deggendorf und die zahlreichen Verdienste der beiden durchaus streitbaren, aber stets geachteten Kollegen. Der Fraktionssprecher äußerte auch den Wunsch, dass die Beiden mit ihren reichen Erfahrungen den jüngeren Kreistagsmitgliedern weiterhin beratend zur Seite stehen.
Ambros Pronold bedankte sich auch im Namen von Ludwig Kandler für die ehrenden Worte und erinnerte an einige Auseinandersetzungen in den vergangenen Kreistagsperioden. Landesvorsitzender Florian Pronold dankte Ludwig Kandler, der sich über Jahrzehnte große Verdienste für seine Gemeinde und den Landkreis erworben habe. Pronold stellte auch fest, dass es für einen Sohn schwierig sei, seinen eigenen Vater zu loben. Für ihn bleibe unvergessen, wie sein Vater ihn seit früher Kindheit an politische Themen heranführte, ohne ihn zum Eintritt in die SPD zu drängen. – oz

SPD-Kreisverband nominiert Kreistagskandidaten

Osterhofener Zeitung 28.11.2013

Nominierungsversammlung stimmt Kandidatenliste einhellig zu

Kreisliste

Osterhofen. Der SPD-Kreisverband Deggendorf hat am Samstag nach eigenem Bericht im Gasthaus „Goldener Löwe“ seine Nominierungsversammlung für die Kreistagswahl gehalten. Dazu begrüßte Kreisvorsitzender Ewald Straßer neben Kommunalpolitikern aus dem Landkreis die Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl, MdB a.D. Bruni Irber, Altbürgermeister Ludwig Kandler und den Juso-Unterbezirksvorsitzenden Manuel Dull aus Neuhausen/Offenberg, Bürgermeister Josef Streicher aus Lalling, Juso-Kreisvorsitzenden René Gomm, die SPD-Kreisvorsitzende von Freyung-Grafenau Bettina Blöhm sowie den Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Bürgermeister Bernhard Feuerecker aus Künzing. Nach dem Grußwort von Osterhofens 2. Bürgermeister Thomas Etschmann gab Rita Hagl-Kehl einen Bericht über die laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin. Bruni Irber wurde zur Versammlungsleiterin bestimmt, Unterstützung erhielt sie von Gabriele Pielmeier, Mitarbeiterin des SPD-Büros Passau, und der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Inge Slowik. Nach der persönlichen Vorstellung aller Kreistagskandidaten erbrachte die Abstimmung ein einstimmiges Ergebnis über die Kreistagsliste und die vorgeschlagenen Ersatzkandidaten. Mit „100 Prozent Zustimmung“ beweise SPD im Landkreis große Einigkeit und sorge so für den nötigen Rückhalt für die Kandidatinnen und Kandidaten, führte SPD-Kreisvorsitzender Ewald Straßer aus und betonte die kommunalpolitische Erfahrung der Kandidaten: „Eine gesunde Mischung auf unserer Liste war uns ein großes Anliegen. Dies ist uns gelungen.“ Mit einem „Glück auf“ beendete der Kreisvorsitzenden die harmonisch verlaufende Aufstellungskonferenz und wünschte allen für die Kommunalwahlen 2014 viel Erfolg. – oz

DIE KREISTAGSKANDIDATEN:

Bernhard Feuerecker, Brunhilde Irber, Ewald Straßer, Georg Weiß, Eugen Gegenfurtner, Kurt Kindel, Josef Streicher, Dr. Roman Staudinger, Manuel Dull, Ambros Pronold, Karl-Heinz Hierzegger, Herbert Petrilak-Weissfeld, Wolfgang Lorenz, Thomas Etschmann, Kurt Bayer, Ingeborg Slowik, Karl-Heiniz Stallinger, Franz Heitzer, Evelyn Rauch, Harald Schiller, Sabine Liebhaber, Sabine Schmid, Werner Kraus, Thomas Müller, Insa Pfeiffer-Ruhland, Heidi Vaitl, Richard Anzenberger, Alfred Trumm, Mustafa Yilmaz, Robert Kröll, Josef Falter jun., Peter Wolf, Edith Auerhammer-Bergs, René Gomm, Erich Hermann, Nikolaus Walther, Heidi Straßer, Dr. Hans-Jürgen Sagstetter, Reinhold Gems, Max Rüpl, Herbert Stadler, Franz Ninding, Karl-Heinz Rösner, Karl Mader, Matthias Meier, Christian Bauer, Wolfgang Schwarz, Hermann Wittenberg, Sabine Feuerecker, Stephan Wagner, Helmut Simmerl, Peter Rosenberger, Richard Schmid jun., Johann Sonnleitner, Gerhard Weber, Elisabeth Anzenberger, Thomas Jenner, Michael Baumgartner, Raimund Nadolny, Florian Pronold. – oz

Menschenfreund mit Ausdauer und Tiefgang

Passauer Neue Presse 27.08.2013

Ewald Straßer (55) aus Hengersberg tritt als Direktkandidat für die SPD an

Ewald MdL

Von Wendelin Trs
Hengersberg. Der Reporter habe schon mal die richtige Farbwahl für sein knallrotes Hemd getroffen. Ewald Straßers Kommentar zur Oberbekleidung seines Gegenübers ist scherzhaft gemeint, denn politisches Lagerdenken ist dem SPD-Direktkandidaten für den Wahlkreis Deggendorf ein Gräuel. „Das bringt uns nicht weiter“, sagt Straßer. Für den Hengersberger zählen Argumente.
Als Politiker sieht er es als seine Aufgabe an, für die Menschen in der Kommune, in der Region da zu sein, ihre Interessen zu vertreten und sich für sie einzusetzen. Ewald Straßer sieht das als Verpflichtung: „Als Marktrat bin ich für alle Bürger gewählt, auch für den Nichtwähler. Darum muss ich für ihn da sein, wenn er Hilfe braucht.“ Seit Jahren sitzt


„Glaubwürdigkeit hat
mit der Person zu tun“


Straßer für die SPD im Hengersberger Marktrat, wo Lagerkämpfe nicht gerade selten sind. Doch Straßer will sich raushalten und das Beste für die Sache erreichen. „Ich versuche, mich im Vorfeld bestmöglich über ein Thema zu informieren“, erklärt er. Darum hält er es auch für verwerflich, wenn Politiker nur in Schienen denken, die nur bis zum nächsten Wahlkampf reichen.
„Glaubwürdigkeit hat etwas mit der Person zu tun“, erklärt Straßer den Slogan des SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude: „Politik, die Wort hält“. Dann kann auch ein Ewald Straßer mit dem politischen Gegner hart ins Gericht gehen, wenn Ministerpräsident Seehofer „alle fünf Minuten“ anders entscheide und der politische Mitbewerber Ideen der SPD übernehme. Breitbandversorgung, Stärkung des ländlichen Raums und Donauausbau nennt Straßer als Beispiele. Er traue dem ganzen Procedere noch nicht, dass die „staatstragende Partei“ gänzlich auf eine Staustufe verzichte. „Warum gibt es dann noch immer kein Planfeststellungsverfahren für die letzten 15 Kilometer?“, fragt sich Straßer und wundert sich, dass die Staatsregierung nun plötzlich den Hochwasserschutz von der Ausbaufrage entkopple, nachdem sie die angebliche Verknüpfung jahrelang betont hätte.
Persönlich steht Straßer beim Donauausbau für eine Nulllösung: Vielmehr müsse das Riesen-Potenzial des Flusses für Erholung und Tourismus viel stärker genutzt werden. Eine gesunde Natur und nachhaltiges Wachstum – das sind Ewald Straßers Themen im Landtagswahlkampf. Für den Sozialdemokraten gilt es dabei darauf zu achten, auch den Bürger mit kleinem Geldbeutel im Auge zu behalten, damit Energie bezahlbar bleibt. Für Straßer heißt dies, Energie dort zu produzieren, wo sie gebraucht wird – Windräder also auch in Niederbayern.
Straßer ist in vielen Vereinen engagiert. Tief verwurzelt in Niederbayern, liegt ihm der ländliche Raum besonders am Herzen. Da schmerzen ihn Schulschließungen wie eben erst in Schaufling besonders, denn ihm ist klar: Ohne Schule sinken Perspektiven und Attraktivität eines Ortes. Das gleiche gelte für die medizinische Versorgung auf dem Land.
Sozusagen in die Wiege gelegt wurde Ewald Straßer das soziale Engagement. Noch mit 77 Jahren engagiert sich seine Mutter täglich ehrenamtlich im Altenheim. Das soziale Engagement des Verwaltungsfachangestellten beim Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald geht weit über seine politischen Aktivitäten hinaus. Straßer ist Gründungsmitglied im Trägerverein des Eine-Welt-Ladens und noch heute unterstützt er in Sri Lanka Opfer des Tsunamis von 2004. „Die Schwachen muss man tragen“, so einer seiner Leitsprüche. Schon in jungen Jahren war Straßer bei den Pfadfindern und engagiert sich seit Jahren in der Lebenshilfe, seit einiger Zeit auch in der Vorstandschaft. „Inklusion bedeutet die Teilhabe behinderter Menschen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, auch die Einbindung in politische Entscheidungsprozesse“, erklärt Straßer. Sein Ziel ist es, inklusive Bildungseinrichtungen auszubauen von der Kinderkrippe bis zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. Bayern müsse barrierefrei werden.
Seine politische Heimat fand Straßer in der SPD. Vor zehn Jahren holte ihn Bruni Irber in ihr Wahlkampfteam. Mittlerweile ist er Orts- und Kreisvorsitzender, stellvertretender Unterbezirksvorsitzender und Mitglied im Bezirksvorstand sowie ferner im Landesvorstand von „Selbst Aktiv“, einem SPD-Netzwerk, das sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzt.
Seit 2010 ist der heute 55-Jährige mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Heidi verheiratet. Wenn es seine Zeit erlaubt, schwingt sich Straßer auf den Sattel seines Rennrads. Viel Ausdauer war gefragt bei etlichen


Nur noch selten
taucht er unter


Radmarathons, die Straßer in ganz Niederbayern mitmachte. Tiefe Einblicke gewährt ihm sein zweites Hobby. „Ich kenne fast alle niederbayerischen und österreichischen Seen unter Wasser“, sagt der passionierte Sporttaucher. Mittlerweile schnallt er sich die Ausrüstung fast nur noch um, wenn er Freunde in Sri Lanka besucht. „Ich seh’ es einfach nicht mehr ein, dass ich bei vier Grad Kälte in den Attersee steige.“
Nicht einsehen will Straßer auch, dass Ostbayern länger von der Bahn abgehängt wird. Hier sieht er großen Nachholbedarf und fordert eine bessere Anbindung der Region und ein zukunftsweisendes Konzept für eine Bahnstrecke Prag-Plattling-München. „Es ist zeitintensiver, mit der Bahn von Plattling nach Prag zu kommen als nach Paris“, verdeutlicht er und spricht sich auch für eine Verlagerung des Gütertransports weg von der Straße, hin zur Schiene aus.
Bei einer Zugfahrt hätte Straßer dann vielleicht auch wieder mehr Zeit zu lesen. „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ hat er zuletzt gelesen, denn neben Klassikern gefallen ihm Bücher mit hintergründigem Humor. Man dürfe sich eben selbst nicht zu wichtig nehmen, und solle lieber über sich statt über andere lachen – ein Menschenfreund. Ein Einhauen auf die Verwandtenaffäre beim politischen Gegner käme für Straßer nie in Frage.

Jetzt kennt auch der SPD-Landeschef den „Solarpark“

Osterhofener Zeitung 16.07.2013

MdB Florian Pronold informiert sich in Iggensbach auch über Autobahnlärm

Iggensbach

Iggensbach. „Das schaut auf dem Papier nicht so dramatisch aus, als wie wenn man vor Ort ist“, fasste MdB Florian Pronold seine Eindrücke bei einem Besuch in der Alten Doblstraße in Iggensbach zusammen. Der SPD-Landesvorsitzende war auf Einladung von Gemeinderat Wolfgang Haider (UBL) nach Iggensbach gekommen und hat sich zusammen mit Bundestagskandidatin Rita Hagl-Kehl und SPD-Kreisvorsitzendem und Landtagskandidat Ewald Straßer auch die Klagen über einen „ständigen Lärmpegel“ und die Abholzungen im Bereich der Ein- und Ausfahrt an der A 3 angehört.

Seit über 20 Jahren setzt sich Wolfgang Haider für den Lärmschutz ein. „Dafür, dass wir eine Lärmschutzwand bekommen haben, sind wir dankbar – aber sie ist nicht ausreichend hoch gemacht“, kritisiert der Gemeinderat der Unabhängigen Bürgerliste (UBL). Zusammen mit den Gemeinderäten Egon Planazs (UBL), Werner Paulick, Wolfgang Schwarz und Helmut Simmerl (alle SPD) freut sich der Gsteiner über den Besuch und betonte gleichzeitig, dass bei der „Lärmbekämpfung“ der Bürgermeister und der gesamte Gemeinderat sowie MdB Barthl Kalb (CSU) mit im Boot seien.

Pronold wurde schon beim Aussteigen aus seiner Dienstlimousine vom Autobahnlärm „umhüllt“. Haider listete ihm seine Klagen auf: Seit April habe er von der Autobahndirektion keine Antwort mehr bekommen, der Autobahnabschnitt im Bereich der Gemeinde Iggensbach – insbesondere in Fahrtrichtung Passau – befinde sich in einem „katastrophalen Zustand“ und die desolate Übergangskonstruktion und hohe Lärmbelästigung an der Schöllnachtalbrücke raube den Handlabern, Gsteinern, Frommerdingern und Sieberdingern den Schlaf.

Haider ärgert sich auch über die Abholzungen im Bereich der Aus- und Einfahrt, denn „neben dem ständigen Lärmpegel haben die Anlieger nun auch keinen Sichtschutz mehr“. Ein weiteres Ärgernis sei die „Untersagung der Autobahndirektion, den Erdaushub vom von der Gemeinde erstellten Pendler-Parkplatz für einen Lärmschutzwall an der Ein- und Ausfahrt zu verwenden“, moniert Haider.

In der Alten Doblstraße hat ein Streit über die Errichtung eines „Solarparks“ mit einem unmittelbar betroffenen Nachbarn und einem Großteil der Anlieger auf der gegenüberliegenden Straßenseite für viel Unruhe im Gemeinderat und in der Öffentlichkeit gesorgt. Sechster und (vorläufig) letzter Akt in der Auseinandersetzung: Die Richter am Verwaltungsgericht Regensburg kamen im Dezember vergangenen Jahres zu dem Beschluss, dass das Bauvorhaben zur Errichtung eines Wohnhauses mit Carports und Nebenräumen sowie PV-Anlage „bauplanungsrechtlich zulässig“ ist. Gegen diesen Beschluss legte die Familie Ellmer Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof ein.

Jetzt kamen die Beschwerdeführer und Anlieger aus den Häusern, um den Besuchern ihre Wohnungs- und Lebenssituation seit der Bautätigkeit auf der anderen Straßenseite zu erklären. „Bitte helfen Sie uns, Herr Pronold“, bat eine Anliegerin den SPD-Politiker. Und siehe da: Die Besucher machten sich in der Wohnung einer betroffenen Anliegerin selber ein Bild über die Aussicht an den Fenstern. „Die einen brauchen eine Sonnenbrille und die anderen eine Taschenlampe“, beschrieb ein Betroffener die Situation.

„Sie sind der erste Politiker, der sich in meinem Haus ein Bild gemacht hat. Dafür danke ich Ihnen sehr“, sagte eine Anliegerin. Sie bekam auch von Rita Hagl-Kehl Gehör. „Versprechungen, die ich nicht einhalten kann, mache ich keine. Wir werden uns allerdings der Sache annehmen“, fasste Pronold die Gespräche zusammen.

Mit dabei war auch der Zweitstimmenkandidat für den Landtag Manuel Dull. – rb

 

Mitglied werden