Wenn ein Rinnsal zum reißenden Fluß wird

03. Mai 2022

Hochwasserschutz darf nicht erst bei Donau, Isar und Inn beginnen. Andreas Altmann schilderte mit Bildern und Videos wie Zeitlarn im Juni 2021 an einem Tag zweimal durch die Wassermassen vom Lindenbach überflutet wurde.

Zeitlarn 1

Die Starkregenereignisse hatten an diesem Tag zweimal das Bächlein über seine Ufer treten lassen. Dabei wurde auch der Hof des Landwirtes zweimal in Mitleidenschaft gezogen. Altmann findet es aber noch viel schlimmer das mehrere Häuser in Zeitlarn und Künzing beschädigt wurden. Christoph Schmid, MdB und Kommunalpolitischer Sprecher im Bundestag, Kreisrat Bernhard Feuerecker und ich als Landratskandidat haben uns ein Bild über die Situation vor Ort gemacht. Die Kommune ist hier nun gefragt aufgrund der neuen Starkregenereignisse mit entsprechenden baulichen Maßnahmen zu reagieren. Im Rahmen von Förderprogrammen aus Landesmitteln sollten hier Sturzwasser schützende Maßnahmen wie neue Rückhalteareale zeitnah verwirklicht werden. Landwirt Andreas Altmann der selbst betroffen war, wäre bereit hier auf seinem Grundstück bauliche Maßnahmen zu ermöglichen. Christoph Schmid, MdB will auch nochmal prüfen ob hier derzeit auch Bundesfördermittel zur Verfügung stehen. Aufgrund der zunehmenden Regenmengen sollte eine Lösung vor dem nächsten Ereignis umgesetzt werden, so Thomas Müller, auch im Sinne der Anwohner deren Hab und Gut 2021 in Künzing stark beschädigt wurde.

Zeitlarn 2

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